Hypospadie, posteriore, nicht-syndromale

Auch bekannt als: Hypospadie, schwere Form, Perineale, skrotale oder penoskrotale Hypospadie

Eine seltene, nicht syndromale, angeborene Fehlbildung des Urogenitaltrakts bei männlichen Patienten, die durch eine penoskrotale, skrotale oder perineale Verlagerung des Harnröhrenganges gekennzeichnet ist und häufig mit einer Peniskrümmung einhergeht. In schweren Fällen kann der Hodensack bifid erscheinen, ein assoziierter Mikropenis ist möglich.
Klassifikation & Codes
Art der Erkrankung Morphologische Anomalie
Vererbungsart Multigenetisch/Multifaktoriell
Manifestationsalter Neugeborenenzeit, Vorgeburtlich
Prävalenz 1-5 / 10 000 (Prävalenz bei Geburt, Europa)
Weiterführende Informationen Orphanet Expert Link
Assoziierte Gene
MAMLD1 AR

Symptome

Sehr häufig (99-80%)
  • Verschiebung des Meatus urethralis (Displacement of the urethral meatus)
Häufig (79-30%)
  • Kryptorchismus (Cryptorchidism)
  • Ventrale Verkürzung der Vorhaut (Ventral shortening of foreskin)
Gelegentlich (29-5%)
  • Angeborene Zwerchfellhernie (Congenital diaphragmatic hernia)
  • Androgen-Insuffizienz (Androgen insufficiency)
  • Depression (Depression)
  • Anomalien des endokrinen Systems (Abnormality of the endocrine system)
  • Gaumenspalte (Cleft palate)
  • Omphalozele (Omphalocele)
  • Mikropenis (Micropenis)
  • Bifidaler Hodensack (Bifid scrotum)
  • Analatresie (Anal atresia)
  • Ösophagusatresie (Esophageal atresia)
  • Ängste (Anxiety)
Sehr selten (4-1%)
  • Klein für das Gestationsalter (Small for gestational age)
  • Harnröhrendivertikel (Urethral diverticulum)