IMAGe-Syndrom

Auch bekannt als: Intrauterine Wachstumsretardierung - metaphysäre Dysplasie - kongenitale Nebennierenhypoplasie - Genitalanomalien

Eine seltene genetische Erkrankung, die durch <u>i</u>ntrauterine Wachstumsverzögerung, <u>m</u>etaphysäre Dysplasie mit verkürzten Gliedmaßen, kongenitale <u>a</u>drenale Hypoplasie und <u>Ge</u>nitalanomalien (wie Kryptorchismus, posteriore Hypospadie und Mikropenis) gekennzeichnet ist. Die Betroffenen können kurz nach der Geburt eine schwere Nebenniereninsuffizienz aufweisen. Weitere Symptome sind postnatales Wachstumsversagen und verzögertes Knochenalter, leichte Entwicklungsverzögerung, Makrozephalie, leichte Gesichtsdysmorphien (mit Balkonstirn, breitem Nasenrücken und kleinen, tief angesetzten Ohren), Epiphysendysplasie und Hyperkalzämie/Hyperkalzurie.
Art der Erkrankung Fehlbildungs-Syndrom
Vererbungsart Autosomal-dominant
Manifestationsalter Kleinkindalter, Neugeborenenzeit
Prävalenz <1 / 1 000 000 (Punktprävalenz, Weltweit)
Weiterführende Informationen Orphanet Expert Link
Assoziierte Gene
CDKN1C POLE

Symptome

Sehr häufig (99-80%)
  • Hydronephrose (Hydronephrosis)
  • Mikromelie (Micromelia)
  • Hypoplasie der Nebenniere (Adrenal hypoplasia)
  • Hypotonie (Hypotonia)
  • Intrauterine Wachstumsverzögerung (Intrauterine growth retardation)
  • Kryptorchismus (Cryptorchidism)
  • Hypospadie (Hypospadias)
  • Anomalien des Genitalsystems (Abnormality of the genital system)
  • Frontale Bossenschaft (Frontal bossing)
  • Tief angesetzte Ohren (Low-set ears)
  • Niedergedrückter Nasenrücken (Depressed nasal bridge)
  • Hypogonadismus (Hypogonadism)
  • Metaphysäre Dysplasie (Metaphyseal dysplasia)