STXBP1-assoziierte entwicklungsbedingte und epileptische Enzephalopathie

Eine seltene genetisch bedingte neurologische Störung, die durch ein phänotypisches Spektrum gekennzeichnet ist, das eine schwere Intelligenzminderung, Entwicklungsverzögerung und in den meisten Fällen eine früh einsetzende Epilepsie umfasst. Die häufigsten Anfälle sind epileptische Krämpfe, aber es wurde über ein breites Spektrum von Anfallsformen berichtet. Zu den Bewegungsstörungen gehören Ataxie, Hypotonie, Dystonie, Tremor, Spastik und Dyskinesie. Bei einigen Patienten können auch autismusähnliche Symptome auftreten. Bei älteren Patienten wurden Anzeichen von Parkinsonismus berichtet, einschließlich Tremor, Bradykinesie und Antecollis.
Art der Erkrankung Krankheit
Vererbungsart Autosomal-dominant
Manifestationsalter Neugeborenenzeit
Weiterführende Informationen Orphanet Expert Link

Symptome

Häufig (79-30%)
  • EEG mit fokalen epileptiformen Entladungen (EEG with focal epileptiform discharges)
  • Seizure (Seizure)
  • Globale Entwicklungsverzögerung (Global developmental delay)
  • Geistige Behinderung (Intellectual disability)
Gelegentlich (29-5%)
  • Anfall mit fokaler Bewusstseinsstörung (Focal impaired awareness seizure)
  • EEG mit abnorm langsamen Frequenzen (EEG with abnormally slow frequencies)
  • Hypsarrhythmie (Hypsarrhythmia)
  • Hypotonie (Hypotonia)
  • Autistisches Verhalten (Autistic behavior)
  • Abwesende Sprache (Absent speech)
  • Fokaler motorischer Anfall (Focal motor seizure)
  • Regression in der Entwicklung (Developmental regression)
  • Verzögerte Sprach- und Sprechentwicklung (Delayed speech and language development)
  • Unfähigkeit zu gehen (Inability to walk)
  • Multifokale epileptiforme Entladungen (Multifocal epileptiform discharges)
  • Atonischer Krampfanfall (Atonic seizure)
  • Epileptische Enzephalopathie (Epileptic encephalopathy)
  • Ataxie (Ataxia)
  • Atrophie der weißen Hirnsubstanz (Cerebral white matter atrophy)
  • Hyperaktivität (Hyperactivity)
  • Krämpfe im Kindesalter (Infantile spasms)
  • Generalisierter myoklonischer Anfall (Generalized myoclonic seizure)
  • Epileptischer Spasmus (Epileptic spasm)
  • Dysplastischer Corpus callosum (Dysplastic corpus callosum)
  • Zittern (Tremor)
Sehr selten (4-1%)
  • Spastische Tetraplegie (Spastic tetraplegia)
  • Dystonie (Dystonia)
  • Bilateraler tonisch-klonischer Anfall mit fokalem Ausbruch (Bilateral tonic-clonic seizure with focal onset)
  • Dyskinesie (Dyskinesia)
  • Spastizität (Spasticity)
  • Verzögerte Myelinisierung (Delayed myelination)