Syndrom der multiplen mitochondrialen Dysfunktionen Typ 5

Eine seltene mitochondriale Erkrankung, die sich durch eine im frühen Kindesalter einsetzende progressive neurologische Verschlechterung mit Krampfanfällen, Spastizität und mangelnder psychomotorischer Entwicklung auszeichnet. Die Bildgebung des Gehirns zeigt schwere Leukodystrophie und Anomalien der neuronalen Migration. Eine Laktatazidose ist häufig. Die Krankheit verläuft in der Regel in der frühen Kindheit tödlich.
Art der Erkrankung Krankheit
Vererbungsart Autosomal-rezessiv
Manifestationsalter Kleinkindalter
Weiterführende Informationen Orphanet Expert Link

Symptome

Sehr häufig (99-80%)
  • Globale Entwicklungsverzögerung (Global developmental delay)
  • Spastizität (Spasticity)
  • Pachygyrie (Pachygyria)
  • Seizure (Seizure)
  • Fütterungsschwierigkeiten im Säuglingsalter (Feeding difficulties in infancy)
  • Ventrikulomegalie (Ventriculomegaly)
Häufig (79-30%)
  • Hyperreflexia (Hyperreflexia)
  • Abnorme Morphologie der weißen Hirnsubstanz (Abnormal cerebral white matter morphology)
  • Schwerhörigkeit (Hearing impairment)
  • Regression in der Entwicklung (Developmental regression)
  • Leukodystrophie (Leukodystrophy)
  • Erhöhte Hirnlaktatwerte durch MRS (Elevated brain lactate level by MRS)
  • Erhöhte zirkulierende Laktatkonzentration (Increased circulating lactate concentration)
Gelegentlich (29-5%)
  • Fortschreitende Mikrozephalie (Progressive microcephaly)
  • Nystagmus (Nystagmus)
  • Unangemessenes Weinen (Inappropriate crying)
  • Pigmentäre Retinopathie (Pigmentary retinopathy)
  • Erhöhte Kreatinkinase-Konzentration im Blut (Elevated circulating creatine kinase concentration)