Myelomonozytenleukämie, akute
Eine seltene akute myeloische Leukämie, die durch eine Vermehrung von Blastenzellen (Myeloblasten, Monoblasten und/oder Promonoblasten) gekennzeichnet ist, die mehr als 20 % der gesamten Knochenmark- (BM) oder peripheren Blutdifferenzialzahlen ausmachen, wobei 20-80 % der BM-Zellen monozytärer Abstammung sind. Die klinische Präsentation ist das Ergebnis der Beteiligung des Knochenmarks und der extramedullären Infiltration durch die leukämischen Zellen und umfasst Asthenie, Blässe, Fieber, Schwindel, respiratorische Symptome, leichte Blutergüsse, Blutungsstörungen und neurologische Defizite. Gingivahyperplasie, Organomegalie (insbesondere Hepatosplenomegalie) und Lymphadenopathie können ebenfalls assoziiert sein.
Art der Erkrankung
Krankheit
Vererbungsart
Nicht anwendbar
Manifestationsalter
Erwachsenenalter
Weiterführende Informationen
Orphanet Expert Link
Symptome
Sehr häufig (99-80%)
- Thrombozytopenie (Thrombocytopenia)
- Leukozytose (Increased total leukocyte count)
- Anämie (Anemia)
Häufig (79-30%)
- Abnormale Blutungen (Abnormal bleeding)
- Dyspnoe (Dyspnea)
- Gewichtsverlust (Weight loss)
- Blässe (Pallor)
Gelegentlich (29-5%)
- Anomalien des Zahnfleisches (Abnormality of the gingiva)
- Eosinophilie (Increased total eosinophil count)