Ahornsirup-Krankheit
Die Ahornsirupkrankheit (englisch Maple syrup urine disease/MSUD) ist eine seltene genetische Erkrankung im Stoffwechsel verzweigtkettiger Aminosäuren und ist klassischerweise gekennzeichnet durch geringe Nahrungsaufnahme, Lethargie, Erbrechen und einen Ahornsirup-ähnlichen Geruch im Ohrschmalz (und später im Urin) kurz nach der Geburt. Wenn die Krankheit unbehandelt bleibt, dann folgen progressive Enzephalopathie und zentrales Atemversagen. Die vier klinisch überlappenden Subtypen sind: klassische Form, Intermediärform, intermittierende Form und Thiamin-responsive Form (s. diese Termini).
Art der Erkrankung
Krankheit
Vererbungsart
Autosomal-rezessiv
Manifestationsalter
Kindesalter, Neugeborenenzeit, Kleinkindalter
Weiterführende Informationen
Orphanet Expert Link
Symptome
Sehr häufig (99-80%)
- Verminderte Sehnenreflexe (Reduced tendon reflexes)
- Anomalien im Rachenraum (Abnormality of the pharynx)
- Geistige Behinderung (Intellectual disability)
- Abnormität der Stimme (Abnormality of the voice)
- Seizure (Seizure)
- Erhöhte Plasmakonzentrationen verzweigtkettiger Aminosäuren (Elevated plasma branched chain amino acids)
- Insuffizienz der Atemwege (Respiratory insufficiency)
- Hypotonie (Hypotonia)
- Globale Entwicklungsverzögerung (Global developmental delay)
Häufig (79-30%)
- Ataxie (Ataxia)
- Hemiplegie/Hemiparese (Hemiplegia/hemiparesis)