Optikusneuritis, isolierte
Eine seltene entzündliche Optikusneuropathie, die durch isolierte (einmalige oder wiederkehrende) Episoden von Optikusneuritis gekennzeichnet ist, die nicht mit anderen neurologischen oder systemischen Erkrankungen einhergehen. Die Patienten präsentieren sich typischerweise mit subakutem, einseitigem Sehverlust, der sich über mehrere Tage bis zwei Wochen hinzieht, periokulären Schmerzen und Schmerzen bei Augenbewegungen (die dem Auftreten von visuellen Symptomen vorausgehen können), Lichtblitzen bei Augenbewegungen, abnormalem Farbensehen, verminderter Kontrastempfindlichkeit und einem relativen afferenten Pupillendefekt. Bei vielen Patienten erscheint der Sehnervenkopf geschwollen. Eine Uveitis kann damit einhergehen und bereits Jahre vor der Sehnerventzündung vorhanden sein.
Art der Erkrankung
Krankheit
Vererbungsart
Nicht anwendbar
Manifestationsalter
None
Weiterführende Informationen
Orphanet Expert Link
Symptome
Sehr häufig (99-80%)
- Augenschmerzen (Ocular pain)
- Gesichtsfelddefekt (Visual field defect)
- Dyschromatopsia (Dyschromatopsia)
- Augenbewegungsinduzierte Schmerzen (Eye movement-induced pain)
- Verminderte Kontrastsensitivität (Reduced contrast sensitivity)
Häufig (79-30%)
- Visueller Verlust (Visual loss)
- Papillenödem (Papilledema)
- Zentralskotom (Central scotoma)
- Marcus Gunn Schüler (Marcus Gunn pupil)
- Kopfschmerzen (Headache)
Gelegentlich (29-5%)
- Photopsia (Photopsia)
Ausgeschlossen (0%)
- Anti-Aquaporin-4-Antikörper-Positivität (Anti-aquaporin 4 antibody positivity)