Syndrom der autoimmunen hämolytischen Anämie mit autoimmuner Thrombozytopenie und primärem Immundefekt
Eine seltene genetisch bedingte Immunstörung, die durch einen kombinierten Immundefekt mit rezidivierenden viralen, bakteriellen und Pilzinfektionen gekennzeichnet ist und im Säuglings- oder Kindesalter beginnt. Weitere Symptome sind eine schwere Autoimmunität, die sich vor allem in einer antikörpervermittelten Zerstörung von roten Blutkörperchen, Blutplättchen und neutrophilen Granulozyten äußert, sowie eine leichte bis mäßige Entwicklungsverzögerung. Zu den Laborbefunden gehören eine Verminderung der zirkulierenden T-Zellen, B-Zellen und natürlichen Killerzellen sowie eine Hypergammaglobulinämie.
Art der Erkrankung
Krankheit
Vererbungsart
Autosomal-rezessiv
Manifestationsalter
Kindesalter, Kleinkindalter
Weiterführende Informationen
Orphanet Expert Link
Symptome
Obligat (100%)
- Autoimmunbedingte Thrombozytopenie (Autoimmune thrombocytopenia)
Sehr häufig (99-80%)
- Hepatitis (Hepatitis)
- Lymphopenie (Lymphopenia)
- Schlaganfall (Stroke)
- Systemischer Lupus erythematodes (Systemic lupus erythematosus)
- Mäßige globale Entwicklungsverzögerung (Moderate global developmental delay)
- Infektion der Atemwege (Respiratory tract infection)
- Autoimmunhämolytische Anämie (Autoimmune hemolytic anemia)
- Rezidivierende Mittelohrentzündung (Recurrent otitis media)
- Lymphadenopathie (Lymphadenopathy)
Häufig (79-30%)
- Hämolytische Anämie (Hemolytic anemia)
- Autoimmunität (Autoimmunity)
- Hemiparese (Hemiparesis)
- Splenomegalie (Splenomegaly)