Pseudoxanthoma elasticum-ähnliche Hautmanifestationen mit Retinis pigmentosa
Auch bekannt als: PXE-ähnliches Syndrom mit Retinis pigmentosa
Eine seltene, genetisch bedingte Störung des elastischen Gewebes der Dermis, die gekennzeichnet ist durch gelbliche Hautpapeln (ähnlich dem Pseudoxanthoma elasticum) am Hals/Nacken, Brust und/oder im Bereich der Beugeseiten in Verbindung mit lockerer, überflüssiger, schlaffer Haut am Rumpf und an den oberen Gliedmaßen. Die Störung umfasst eine Retinitis pigmentosa, ohne dass Anomalien der Blutgerinnung vorliegen. Die Patienten weisen ein vermindertes Nacht- und peripheres Sehvermögen sowie eine Abblassung des Sehnervs, einen Verlust des retinalen Pigmentepithels, eine Schwächung der Netzhautgefäße und/oder eine intraretinale Ansammlung von schwarzem Pigment.
Klassifikation & Codes
Art der Erkrankung
Krankheit
Vererbungsart
Autosomal-rezessiv
Manifestationsalter
Erwachsenenalter, Jugendalter, Kindesalter
Prävalenz
<1 / 1 000 000 (Punktprävalenz, Weltweit)
Weiterführende Informationen
Orphanet Expert Link
Assoziierte Gene
GGCX
Symptome
Obligat (100%)
- Cutis laxa (Cutis laxa)
- Stäbchen-Zapfen-Dystrophie (Rod-cone dystrophy)
- Nyktalopie (Nyctalopia)
Sehr häufig (99-80%)
- Papel (Papule)
- Abnorme Morphologie des Sehnervs (Abnormal optic nerve morphology)
- Abschwächung der Blutgefäße in der Netzhaut (Attenuation of retinal blood vessels)
- Redundante Haut (Redundant skin)
- Vermehrte Anzahl von Hautfalten (Increased number of skin folds)
- Fehlendes retinales Pigmentepithel (Absent retinal pigment epithelium)
- Strabismus (Strabismus)
Häufig (79-30%)
- Abnorme Fundusmorphologie (Abnormal fundus morphology)