Hyperinsulinismus-Hyperammonämie-Syndrom

Auch bekannt als: HI/HA-Syndrom

Eine seltene diffuse Form des angeborenen Hyperinsulinismus, die durch eine übermäßige/unkontrollierte Insulinausschüttung (unangemessen für den Blutzuckerspiegel), chronische Hyperammonämie und wiederkehrende Episoden von Hypoglykämie gekennzeichnet ist, die durch Fasten und proteinreiche Mahlzeiten ausgelöst werden. Epilepsie und kognitive Defizite, die nicht mit der Hypoglykämie, sondern möglicherweise mit der chronischen Hyperammonämie zusammenhängen, können ebenfalls auftreten. Diese Störung spricht in der Regel auf eine Diazoxid-Behandlung an.
Klassifikation & Codes
Art der Erkrankung Krankheit
Vererbungsart Autosomal-dominant
Manifestationsalter Kleinkindalter, Neugeborenenzeit
Prävalenz –
Weiterführende Informationen Orphanet Expert Link
Assoziierte Gene
GLUD1

Symptome

Sehr häufig (99-80%)
  • Reaktive Hypoglykämie (Reactive hypoglycemia)
  • Asymptomatische Hyperammonämie (Asymptomatic hyperammonemia)
Häufig (79-30%)
  • Globale Entwicklungsverzögerung (Global developmental delay)
  • Generalisierter Krampfanfall (Generalisierte Anfälle) (Generalized-onset seizure)
  • Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (Attention deficit hyperactivity disorder)
  • Spezifische Lernbehinderung (Specific learning disability)
  • Geistige Behinderung, mittelschwer (Intellectual disability, moderate)
  • EEG mit generalisierten epileptiformen Entladungen (EEG with generalized epileptiform discharges)
  • Generalisierter nicht-motorischer Anfall (Absence) (Generalized non-motor (absence) seizure)
  • Erhöhte Alpha-Ketoglutarat-Konzentration im Urin (Increased urine alpha-ketoglutarate concentration)
  • Nüchtern-Hyperinsulinämie (Fasting hyperinsulinemia)
  • Hyperinsulinämische Hypoglykämie (Hyperinsulinemic hypoglycemia)