Zungen- und Schleimhautbrennen
Auch bekannt als: BMS, Burning-Mouth-Syndrom, Orale Dysästhesie, Orolinguale Dysästhesie, Stomatodynie
Eine seltene neurologische Erkrankung, die durch ein unablässiges beidseitiges symmetrisches Brennen der Mundschleimhaut gekennzeichnet ist, ohne dass klinische Hinweise auf ursächliche Läsionen vorliegen. Sie tritt am häufigsten bei postmenopausalen Frauen auf und betrifft typischerweise die Zunge, seltener den Gaumen, die Lippen oder die Wangenschleimhaut. Sie geht häufig mit Dysgeusie und Xerostomie einher.
Klassifikation & Codes
Art der Erkrankung
Krankheit
Vererbungsart
Unbekannt
Manifestationsalter
Erwachsenenalter
Prävalenz
–
Weiterführende Informationen
Orphanet Expert Link
Symptome
Sehr häufig (99-80%)
- Brennender Mund (Burning mouth)
Häufig (79-30%)
- Abnormität des Geschmacksempfindens (Abnormality of taste sensation)
- Depression (Depression)
- Ängste (Anxiety)
- Parageusia (Parageusia)
Gelegentlich (29-5%)
- Kopfschmerzen (Headache)
- Dysästhesie (Dysesthesia)
- Abnormität der somatosensorisch evozierten Potenziale (Abnormality of somatosensory evoked potentials)
- Anomalien des Zahnfleisches (Abnormality of the gingiva)
- Schlafstörung (Sleep abnormality)
- Glatte Zunge (Smooth tongue)
- Emotionale Labilität (Emotional lability)
- Zungenbrot (Tongue pain)
- Erdbeerzunge (Strawberry tongue)
- Xerostomie (Xerostomia)
- Beeinträchtigtes Temperaturempfinden (Impaired temperature sensition)
- Abnorme Morphologie des fünften Hirnnervs (Abnormal fifth cranial nerve morphology)