PRDM8-assoziierte progressive Myoklonus-Epilepsie

Auch bekannt als: Früh beginnende Lafora-Einschlusskörperchen-Krankheit

Eine genetisch bedingte progressive myoklonische Epilepsie, die in der Kindheit mit fortschreitender Dysarthrie, Myoklonus, Ataxie, Krampfanfällen und kognitivem Verfall beginnt. Die Krankheit nimmt einen langwierigen Verlauf, wobei die Patienten bis ins Erwachsenenalter überleben und Anzeichen und Symptome wie Psychosen mit Ausbrüchen anhaltender Unruhe und Schreien, Spastik und Hyperreflexie, Verwirrung, Mutismus und Inkontinenz entwickeln. Es gibt keine visuellen Störungen. Die Muskelbiopsie zeigt zahlreiche periodische Säure-Schiff-positive Einschlüsse, so genannte Lafora-Körperchen.
Klassifikation & Codes
Art der Erkrankung Krankheit
Vererbungsart Autosomal-rezessiv
Manifestationsalter Kindesalter
Prävalenz <1 / 1 000 000 (Punktprävalenz, Weltweit)
Weiterführende Informationen Orphanet Expert Link
Assoziierte Gene
PRDM8

Symptome

Sehr häufig (99-80%)
  • Myoklonus (Myoclonus)
  • Lafora-Körper (Lafora bodies)
Häufig (79-30%)
  • Hyperreflexia (Hyperreflexia)
  • Atypisches Verhalten (Atypical behavior)
  • Dysarthrie (Dysarthria)
Gelegentlich (29-5%)
  • Geistiger Verfall (Mental deterioration)
  • Verwirrung (Confusion)
  • Seizure (Seizure)
  • Ataxie (Ataxia)
  • Spastische Tetraparese (Spastic tetraparesis)
  • Mutismus (Mutism)
Sehr selten (4-1%)
  • Paranoia (Paranoia)