Verzögerte Kohlenmonoxidenzephalopathie

Auch bekannt als: Verzögerte Enzephalopathie durch CO-Intoxikation

Eine seltene neurologische Erkrankung, die typischerweise innerhalb weniger Wochen nach einer akuten Kohlenmonoxidvergiftung auftritt und zu einer verzögerten Enzephalopathie führt. Zu den häufigsten Symptomen gehören kognitive Beeinträchtigungen, Persönlichkeitsveränderungen und Bewegungsstörungen, einschließlich Parkinsonismus, unter anderem. Die Prognose ist gut, mit einer hohen Rate an Spontanheilungen innerhalb eines Jahres.
Klassifikation & Codes
ICD-10 G21.2 ICD-11 8D43.0Y UMLS C0393565
Art der Erkrankung Krankheit
Vererbungsart
Manifestationsalter Alle Altersgruppen
Prävalenz
Weiterführende Informationen Orphanet Expert Link

Symptome

Sehr häufig (99-80%)
  • Abnorme Morphologie der periventrikulären weißen Substanz (Abnormal periventricular white matter morphology)
  • Beeinträchtigung des Gedächtnisses (Memory impairment)
  • Verminderter N-Acetylaspartat-Spiegel im Gehirn durch MRS (Reduced brain N-acetyl aspartate level by MRS)
  • Erhöhter Cholinspiegel im Gehirn durch MRS (Elevated brain choline level by MRS)
  • Atypisches Verhalten (Atypical behavior)
Häufig (79-30%)
  • Verminderter Gesichtsausdruck (Decreased facial expression)
  • Steifigkeit (Rigidity)
  • Bradykinesie (Bradykinesia)
  • Anomalie der oberen Gliedmaßen (Abnormality of the upper limb)