Pseudoobstruktion, chronische intestinale
Auch bekannt als: CIPO, CIPO-Syndrom, CIPS, Chronisches intestinales Pseudoobstruktionssyndrom
Ein seltenes und heterogenes klinisches gastroenterologisches Syndrom, das durch rezidivierende Symptome einer Darmobstruktion mit radiologischen Merkmalen eines dilatierten Dünn- oder Dickdarms bei Fehlen einer mechanischen Verschlussläsion gekennzeichnet ist. Permanente Veränderungen der neuralen, muskulären oder mesenchymalen Strukturen der Darmwand oder ihrer extrinsischen neuralen Kontrolle beeinträchtigen chronisch die tonischen und propulsiven motorischen Funktionen in einem oder mehreren Darmsegmenten.
Klassifikation & Codes
ICD-10 K59.8
ICD-11 DA90.2
OMIM 243180
OMIM 300048
OMIM 601223
OMIM 609629
MONDO 0017574
UMLS C0238062
GARD 12744
Art der Erkrankung
Klinisches Syndrom
Vererbungsart
–
Manifestationsalter
Alle Altersgruppen
Prävalenz
–
Weiterführende Informationen
Orphanet Expert Link
Symptome
Sehr häufig (99-80%)
- Abnorme Morphologie des Darms (Abnormal intestine morphology)
Häufig (79-30%)
- Malrotation des Darms (Intestinal malrotation)
- Abnorme Morphologie des Nervensystems (Abnormal nervous system morphology)
- Pylorusstenose (Pyloric stenosis)
Gelegentlich (29-5%)
- Abnorme Morphologie der Blutplättchen (Abnormal platelet morphology)
- Patentierter Ductus arteriosus (Patent ductus arteriosus)