Fetales Zytomegalie-Syndrom

Das Fetale Zytomegalie-Syndrom ist eine Fetopathie, die sich ausbilden kann, wenn eine mit dem Zytomegalievirus (CMV) infizierte Schwangere das Virus im Uterus überträgt. Kinder, die mit einer angeborenen CMV-Infektion geboren wurden, können Hepatomegalie, Splenomegalie, Gelbsucht, Lungenentzündung, fetale Wachstumsretardierung, Petechien, Purpura und Thrombozytopenie aufweisen. Eine angeborene CMV-Infektion kann ebenfalls zu schwerwiegenden neurologischen Folgen führen, darunter Mikrozephalie, intrakraniale Verkalkungen, sensorineuraler Hörverlust, Chorioretinitis, intellektuelle und motorische Behinderungen sowie Krampfanfälle. CMV-Krankheitsfolgen, die durch eine Primärinfektion verursacht werden, sind in der Regel schwerer als solche, die durch die Reaktivierung einer latenten Infektion auftreten.
Art der Erkrankung Krankheit
Vererbungsart Nicht anwendbar
Manifestationsalter Neugeborenenzeit, Vorgeburtlich
Weiterführende Informationen Orphanet Expert Link

Symptome

Häufig (79-30%)
  • Konjugierte Hyperbilirubinämie (Conjugated hyperbilirubinemia)
  • Erhöhte zirkulierende hepatische Transaminasenkonzentration (Elevated circulating hepatic transaminase concentration)
  • Geistige Behinderung (Intellectual disability)
  • Anomalien der Blutgerinnung (Abnormality of coagulation)
  • Schallempfindungsschwerhörigkeit (Sensorineural hearing impairment)
  • Thrombozytopenie (Thrombocytopenia)
  • Hepatomegalie (Hepatomegaly)
  • Chorioretinitis (Chorioretinitis)
  • Splenomegalie (Splenomegaly)
  • Anämie (Anemia)
Gelegentlich (29-5%)
  • Seizure (Seizure)
  • Optikusatrophie (Optic atrophy)
  • Zerebrale Verkalkung (Cerebral calcification)
  • Jaundice (Jaundice)
  • Hepatitis (Hepatitis)
  • Netzhautblutung (Retinal hemorrhage)
  • Intrauterine Wachstumsverzögerung (Intrauterine growth retardation)
  • Petechiae (Petechiae)
  • Mikrozephalie (Microcephaly)
  • Ventrikulomegalie (Ventriculomegaly)