Spastische Paraplegie-Nephritis-Schwerhörigkeit-Syndrom
Auch bekannt als: Fitzsimmons-Walson-Mellor-Syndrom
Eine komplexe Form der hereditären spastischen Paraplegie, die durch eine progressive, variable spastische Paraplegie in Verbindung mit beidseitiger sensorineuraler Taubheit, Intelligenzminderung und progressiver Nephropathie gekennzeichnet ist. Seit 1988 gibt es keine weiteren Beschreibungen in der Literatur.
Klassifikation & Codes
Art der Erkrankung
Klinisches Syndrom
Vererbungsart
Autosomal-dominant
Manifestationsalter
Keine Daten verfügbar
Prävalenz
<1 / 1 000 000 (Punktprävalenz, Weltweit)
Weiterführende Informationen
Orphanet Expert Link
Symptome
Sehr häufig (99-80%)
- Spastizität (Spasticity)
- Geistige Behinderung (Intellectual disability)
- Gangstörung (Gait disturbance)
- Proteinuria (Proteinuria)
- Nephropathie (Nephropathy)
- Hyperreflexia (Hyperreflexia)
- Abnormität der Sprache oder Lautäußerung (Abnormality of speech or vocalization)
- Querschnittslähmung (Paraplegia)
- Schallempfindungsschwerhörigkeit (Sensorineural hearing impairment)
Häufig (79-30%)
- Hypertonie (Hypertension)
Gelegentlich (29-5%)
- Starke Kleinwüchsigkeit (Severe short stature)
- Klinodaktylie des 5. Fingers (Clinodactyly of the 5th finger)