Spiegelbewegungen, familiäre kongenitale

Auch bekannt als: Kontralaterale Synkinesie, isolierte kongenitale, Spiegelbewegungen, isolierte kongenitale, Synkinesie, kontralaterale, familiäre

Eine seltene, genetisch bedingte Bewegungsstörung, die durch unwillkürliche Bewegungen auf einer Körperseite gekennzeichnet ist, die absichtliche Bewegungen auf der gegenüberliegenden Körperseite widerspiegeln, und die bei mehreren Mitgliedern ersten Grades einer Familie auftritt, über das erste Lebensjahrzehnt hinaus andauert und keine Begleiterkrankungen aufweist.
Art der Erkrankung Krankheit
Vererbungsart Autosomal-dominant
Manifestationsalter Kindesalter, Kleinkindalter
Prävalenz <1 / 1 000 000 (Punktprävalenz, Weltweit)
Weiterführende Informationen Orphanet Expert Link
Assoziierte Gene
DCC DNAL4 NTN1 RAD51

Symptome

Häufig (79-30%)
  • Morphologische Abnormität des Kortikospinaltrakts (Morphological abnormality of the corticospinal tract)
  • Schlechte feinmotorische Koordination (Poor fine motor coordination)
  • Bimanuelle Synkinesie (Bimanual synkinesia)
  • Unbeholfenheit (Clumsiness)
  • Abnormität der Bewegung (Abnormality of movement)
  • Leichte Ermüdbarkeit (Easy fatigability)
Gelegentlich (29-5%)
  • Dysgenese des Hippocampus (Dysgenesis of the hippocampus)
  • Myalgie (Myalgia)
  • Spezifische Lernbehinderung (Specific learning disability)
  • Agenesie des Corpus callosum (Agenesis of corpus callosum)
Sehr selten (4-1%)
  • Hypogonadotroper Hypogonadismus (Hypogonadotropic hypogonadism)
  • Geistige Behinderung, leicht (Intellectual disability, mild)
  • Verschmolzene Halswirbelsäule (Fused cervical vertebrae)
  • Zerebrale Lähmung (Cerebral palsy)