Botulismus, ernährungsbedingter
Auch bekannt als: Botulismus, Lebensmittelbedingter
Der ernährungsbedingte Botulismus ist die häufigste Form des Botulismus, einer seltenen erworbenen Störung der motorischen Endplatte mit mit absteigender schlaffer Parese durch die Wirkung der Botulinum-Neurotoxine (BoNTs). Ursache ist der Verzehr kontaminierter, BoTSs enthaltender Nahrung.
Klassifikation & Codes
Art der Erkrankung
Klinischer Subtyp
Vererbungsart
–
Manifestationsalter
Alle Altersgruppen
Prävalenz
1-9 / 1 000 000 (Jahresinzidenz, Europa)
Weiterführende Informationen
Orphanet Expert Link
Symptome
Sehr häufig (99-80%)
- Dysphagie (Dysphagia)
- Diplopie (Diplopia)
- Ptosis (Ptosis)
- Muskelschwäche (Muscle weakness)
- Schmerzen im Unterleib (Abdominal pain)
- Zwerchfelllähmung (Diaphragmatic paralysis)
- Lähmung (Paralysis)
- Dysarthrie (Dysarthria)
- Mydriasis (Mydriasis)
- Zerebrale Lähmung (Cerebral palsy)
- Verstopfung (Constipation)
- Diarrhöe (Diarrhea)
- Xerostomie (Xerostomia)
- Hirnnervenlähmung (Cranial nerve paralysis)
Häufig (79-30%)
- Ateminsuffizienz aufgrund von Muskelschwäche (Respiratory insufficiency due to muscle weakness)
- Übelkeit und Erbrechen (Nausea and vomiting)
- Harnverhalt (Urinary retention)
- Herzrhythmusstörungen (Arrhythmia)
Gelegentlich (29-5%)
- Kardiorespiratorischer Stillstand (Cardiorespiratory arrest)