GMS-Syndrom

Auch bekannt als: Goniodysgenesie-Intelligenzminderung-Kleinwuchs-Syndrom

Das GMS-Syndrom stellt ein extrem seltenes Syndrom dar, das mit Goniodysgenese, Intelligenzminderung und Kleinwuchs einhergeht. Zusätzlich treten Mikrozephalie, eine kurze Nase, kleine Hände und Ohren auf. Bisher wurde es in einer Familie beschrieben. Seit 1992 sind in der Fachliteratur keine weiteren Fälle bekannt geworden.
Art der Erkrankung Fehlbildungs-Syndrom
Vererbungsart
Manifestationsalter Neugeborenenzeit
Prävalenz <1 / 1 000 000 (Punktprävalenz, Weltweit)
Weiterführende Informationen Orphanet Expert Link

Symptome

Sehr häufig (99-80%)
  • Epikanthus (Epicanthus)
  • Kleinwüchsigkeit (Short stature)
  • Geistige Behinderung (Intellectual disability)
  • Rieger-Anomalie (Rieger anomaly)
  • Niedergedrückter Nasenrücken (Depressed nasal bridge)
  • Nach unten verschobene Lidspalten (Downslanted palpebral fissures)
  • Mikrozephalie (Microcephaly)
Häufig (79-30%)
  • Insuffizienz der Atemwege (Respiratory insufficiency)
  • Frühzeitige Geburt (Premature birth)
  • Präaurikuläre Grube (Preauricular pit)
  • Fütterungsschwierigkeiten im Säuglingsalter (Feeding difficulties in infancy)
  • Tief angesetzte Ohren (Low-set ears)
  • Trikuspidale Regurgitation (Tricuspid regurgitation)