Epiphysäre Tüpfelung-osteoklastische Hyperplasie-Syndrom

Eine seltene primäre Knochendysplasie, die durch ausgedehnte Tüpfelung an Epiphysen, Fußwurzelknochen, Wirbelsäule und manchmal auch an Mittelhandknochen und/oder Fingerknochen, schwere generalisierte Osteopenie, Wirbelspalten, Platyspondylie, O-Beine und Verkürzung der Röhrenknochen sowie variable Periostverkapselung gekennzeichnet ist. Die Laboranalyse der lysosomalen Enzyme zeigt eine normale Aktivität. Die Histopathologie zeigt zahlreiche riesige, mehrkernige Osteoklasten, die die Howship-Lakunen auskleiden, was mit einer erhöhten Knochenresorption übereinstimmt. Die Erkrankung manifestiert sich pränatal und ist vermutlich in der Perinatalperiode letal.
Art der Erkrankung Fehlbildungs-Syndrom
Vererbungsart Autosomal-rezessiv
Manifestationsalter Vorgeburtlich, Neugeborenenzeit
Weiterführende Informationen Orphanet Expert Link

Symptome

Sehr häufig (99-80%)
  • Grobe Knochentrabekulierung (Rough bone trabeculation)
  • Abnorme Knochenverknöcherung (Abnormal bone ossification)
  • Epiphysenfurche (Epiphyseal stippling)
  • Abnormität der Calvaria (Abnormality of the calvaria)
  • Genu varum (Genu varum)
  • Hypotelorismus (Hypotelorism)
  • Patentierter Ductus arteriosus (Patent ductus arteriosus)
  • Koronal gespaltene Wirbel (Coronal cleft vertebrae)
  • Tödliche Skelettdysplasie (Lethal skeletal dysplasia)
  • Beugung der Röhrenknochen (Bowing of the long bones)