Epilepsie-Teleangiektasie-Syndrom

Ein seltenes, genetisch bedingtes Epilepsiesyndrom, das durch Epilepsie, Teleangiektasien der Augenlid-Konjunktiva, grenzwertige bis mäßige Intelligenzminderung, verringerte IgA-Serumspiegel, verkürzte fünfte Finger und Gesichtsdysmorphien (einschließlich frontalem Hirsutismus, Synophrys, antevertierten Nasenlöchern, abstehenden Ohren, langem Philtrum, unregelmäßiger Zahnimplantation und Mikrognathie) gekennzeichnet ist. Seit 1978 sind keine neuen Fälle in der Literatur beschrieben worden.
Art der Erkrankung Krankheit
Vererbungsart Autosomal-rezessiv
Manifestationsalter Kindesalter
Prävalenz <1 / 1 000 000 (Punktprävalenz, Weltweit)
Weiterführende Informationen Orphanet Expert Link

Symptome

Sehr häufig (99-80%)
  • Verminderter zirkulierender Antikörperspiegel (Decreased circulating antibody level)
  • Teleangiektasie der Bindehaut (Conjunctival telangiectasia)
  • Geistige Behinderung (Intellectual disability)
  • Verminderter zirkulierender IgA-Spiegel (Decreased circulating IgA level)
  • Seizure (Seizure)
  • Langes Philtrum (Long philtrum)
  • Kurzer 5. Finger (Short 5th finger)
  • Antevertierte Nasenlöcher (Anteverted nares)
  • Kleinwüchsigkeit (Short stature)
Häufig (79-30%)
  • Abnormität des Gebisses (Abnormality of the dentition)