Kokain-Embryofetopathie
Auch bekannt als: Fetales Kokain-Syndrom, Kokain-Exposition, vorgeburtliche
Die Kokain-Embryofetopathie bezeichnet eine Gruppe klinischer Zeichen von Neugeborenen, die <I>in utero </I> mit Kokain exponiert waren. Kokain ist ein kurzwirkendes zentralnervöses Stimulans und wird als 'Partydroge' geschnupft oder gespritzt. Kokainkonsum während der Schwangerschaft wird mit intrauteriner Wachstumsrestriktion, niedrigem Geburtsgewicht, Krampfanfällen, Atemnot (verminderte Apnoe-Dichte und periodische Atmung), Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme, Reizbarkeit und Labilität, verminderter Verhaltens- und autonomer Regulation, verminderter Wachsamkeit und Orientierung sowie kognitiven Beeinträchtigungen (beeinträchtigte Verarbeitung auditiver Informationen, visuell-räumliche Verzögerung und subtile Sprachverzögerung) bei den Nachkommen in Verbindung gebracht.
Klassifikation & Codes
Art der Erkrankung
Fehlbildungs-Syndrom
Vererbungsart
Nicht anwendbar
Manifestationsalter
Neugeborenenzeit, Vorgeburtlich
Prävalenz
–
Weiterführende Informationen
Orphanet Expert Link
Symptome
Sehr häufig (99-80%)
- Hyperreflexia (Hyperreflexia)
- Hypertonie (Hypertonia)
Gelegentlich (29-5%)
- Intestinale Atresie (Intestinal atresia)
- Celosomia (Celosomia)
- Kurze distale Phalanx des Fingers (Short distal phalanx of finger)
- Anomalien des Harnsystems (Abnormality of the urinary system)
- Anomalien des kardiovaskulären Systems (Abnormality of the cardiovascular system)
- Enzephalozele (Encephalocele)