Indometacin-Embryopathie
Auch bekannt als: Indometacin-Exposition, vorgeburtliche, Indomethacin-Embryofetopathie
Indomethacin-Embryofetopathie bezeichnet die Symptome, die bei einem Fötus oder Neugeborenen auftreten können, wenn die Mutter während der Schwangerschaft Indomethacin eingenommen hat, einen starken Prostaglandinhemmer und Wehenhemmer, der die Plazenta passieren kann. Zu den berichteten unerwünschten Wirkungen bei Föten/Neugeborenen gehören eine verminderte Nierenfunktion, die zu Oligohydramnion führt, der Verschluss des Ductus arteriosus und eine verzögerte kardiovaskuläre Anpassung bei der Geburt. Diese Wirkungen sind in der Regel vorübergehend und reversibel. Indomethacin kann auch ein Risikofaktor für Hirnschäden (periventrikuläre Leukomalazie) und nekrotisierende Enterokolitis bei Frühgeborenen sein.
Klassifikation & Codes
Art der Erkrankung
Fehlbildungs-Syndrom
Vererbungsart
Nicht anwendbar
Manifestationsalter
Neugeborenenzeit, Vorgeburtlich
Prävalenz
–
Weiterführende Informationen
Orphanet Expert Link
Symptome
Sehr häufig (99-80%)
- Nephropathie (Nephropathy)
- Insuffizienz der Atemwege (Respiratory insufficiency)
- Frühzeitige Geburt (Premature birth)
- Niereninsuffizienz (Renal insufficiency)
Gelegentlich (29-5%)
- Anomalien der Blutgerinnung (Abnormality of coagulation)
- Hydrops fetalis (Hydrops fetalis)
- Ventrikelseptumdefekt (Ventricular septal defect)
- Vorhofseptumdefekt (Atrial septal defect)
- Abnorme Morphologie der Nierentubuli (Abnormal renal tubule morphology)
- Oligohydramnion (Oligohydramnios)
- Multizystische Nierendysplasie (Multicystic kidney dysplasia)
- Kardiomyopathie (Cardiomyopathy)