Dysplasia epiphysealis hemimelica

Auch bekannt als: Trevor-Krankheit

Eine seltene Störung der Knochenentwicklung, die durch eine lokalisierte, asymmetrische osteochondrale Proliferation gekennzeichnet ist, die eine oder mehrere Epiphysen betrifft, am häufigsten den distalen Femur, die proximale Tibia und den Talus. Die Läsionen sind im Allgemeinen auf eine Seite der Epiphyse beschränkt, wobei die mediale Seite doppelt so häufig betroffen ist wie die laterale Seite. Die Erkrankung wird in der Regel bei Kindern diagnostiziert, wobei Jungen dreimal häufiger betroffen sind als Mädchen. Die Patienten leiden unter Schmerzen, eingeschränkter Beweglichkeit und Fehlstellungen oder Schwellungen des betroffenen Gelenks.
Klassifikation & Codes
Art der Erkrankung Fehlbildungs-Syndrom
Vererbungsart Autosomal-dominant
Manifestationsalter Jugendalter, Kindesalter
Prävalenz 1-9 / 1 000 000 (Jahresinzidenz, Weltweit)
Weiterführende Informationen Orphanet Expert Link

Symptome

Sehr häufig (99-80%)
  • Osteoarthritis (Osteoarthritis)
  • Schmerzen in den Knochen (Bone pain)
  • Steifheit der Gelenke (Joint stiffness)
  • Beschleunigte Skelettreifung (Accelerated skeletal maturation)
  • Asymmetrisches Wachstum (Asymmetric growth)
  • Tarsale Synostose (Tarsal synostosis)
  • Unregelmäßige Epiphysen (Irregular epiphyses)
  • Pes planus (Pes planus)
  • Exostosen (Exostoses)
  • Anomalie der Morphologie der Epiphyse (Abnormality of epiphysis morphology)
Häufig (79-30%)
  • Genu valgum (Genu valgum)
  • Genu varum (Genu varum)
Gelegentlich (29-5%)
  • Anomalie der Morphologie des Oberschenkelknochens (Abnormality of femur morphology)
  • Abnorme Morphologie des Oberschenkelhalses (Abnormal femoral neck morphology)
  • Wiederkehrende Frakturen (Recurrent fractures)
  • Abgeflachter Oberschenkelkopf (Flattened femoral head)