Rosaï-Dorfman-Krankheit
Eine seltene Non-Langerhans-Zell-Histiozytose, die durch Infiltration von Lymphknoten oder extranodalem Gewebe durch nichtmaligne Histiozyten gekennzeichnet ist, die mit einer Emperipolese (hier eine nicht-destruktive Phagozytose von Lymphozyten oder Erythrozyten) einhergehen. Das typische Erscheinungsbild ist eine massive zervikale Lymphadenopathie bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die häufigsten extranodalen Lokalisationen sind Haut, Weichteile, Knochen, Nasennebenhöhlen, Augenhöhlen, Speicheldrüsen und das zentrale Nervensystem. Die Symptome stehen im Zusammenhang mit der Gewebeverdichtung in den betroffenen Organen.
Art der Erkrankung
Krankheit
Vererbungsart
–
Manifestationsalter
Erwachsenenalter, Jugendalter
Weiterführende Informationen
Orphanet Expert Link
Symptome
Sehr häufig (99-80%)
- Dysgammaglobulinämie (Dysgammaglobulinemia)
- Fieber (Fever)
- Anämie (Anemia)
- Lymphadenopathie (Lymphadenopathy)
Gelegentlich (29-5%)
- Subkutanes Knötchen (Subcutaneous nodule)
- Papel (Papule)
- Parästhesien (Paresthesia)
- Kopfschmerzen (Headache)
- Querschnittslähmung (Paraplegia)
- Osteolysis (Osteolysis)
- Erythema (Erythema)
- Seizure (Seizure)