Rosaï-Dorfman-Krankheit

Auch bekannt als: Destombes-Rosaï-Dorfman-Krankheit, Rosaï-Dorfman-Destombes-Krankheit, SHML, Sinushistiozytose mit massiver Lymphadenopathie

Eine seltene Non-Langerhans-Zell-Histiozytose, die durch Infiltration von Lymphknoten oder extranodalem Gewebe durch nichtmaligne Histiozyten gekennzeichnet ist, die mit einer Emperipolese (hier eine nicht-destruktive Phagozytose von Lymphozyten oder Erythrozyten) einhergehen. Das typische Erscheinungsbild ist eine massive zervikale Lymphadenopathie bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die häufigsten extranodalen Lokalisationen sind Haut, Weichteile, Knochen, Nasennebenhöhlen, Augenhöhlen, Speicheldrüsen und das zentrale Nervensystem. Die Symptome stehen im Zusammenhang mit der Gewebeverdichtung in den betroffenen Organen.
Klassifikation & Codes
ICD-10 D76.3 ICD-11 EK92 MONDO 0006412 UMLS C5848165 GARD 7588 MeSH D015618 MedDRA 10063397
Art der Erkrankung Krankheit
Vererbungsart
Manifestationsalter Erwachsenenalter, Jugendalter
Prävalenz <1 / 1 000 000 (Punktprävalenz, Weltweit)
Weiterführende Informationen Orphanet Expert Link

Symptome

Sehr häufig (99-80%)
  • Fieber (Fever)
  • Dysgammaglobulinämie (Dysgammaglobulinemia)
  • Lymphadenopathie (Lymphadenopathy)
  • Anämie (Anemia)
Gelegentlich (29-5%)
  • Papel (Papule)
  • Seizure (Seizure)
  • Parästhesien (Paresthesia)
  • Erythema (Erythema)
  • Osteolysis (Osteolysis)
  • Subkutanes Knötchen (Subcutaneous nodule)
  • Kopfschmerzen (Headache)
  • Querschnittslähmung (Paraplegia)