Kupfermangel, benigner familiärer
Auch bekannt als: Hypokuprämie, benigne familiäre
Der familiäre benigne Kupfermangel ist eine seltene Störung der Mineralabsorption und des -transports, die durch eine Hypocuprämie gekennzeichnet ist, die sich als Gedeihstörung, leichte Anämie, wiederholte Krampfanfälle, Hypotonie und seborrhoische Haut manifestiert. In Röntgenaufnahmen kann sich eine Spornbildung an Femur und Tibia präsentieren. Die Symptome sind reversibel oder verbessern sich durch die Einnahme von oralem Kupfer. Seit 1988 gibt es keine weiteren Beschreibungen in der Literatur.
Klassifikation & Codes
Art der Erkrankung
Krankheit
Vererbungsart
–
Manifestationsalter
Kleinkindalter
Prävalenz
<1 / 1 000 000 (Punktprävalenz, Weltweit)
Weiterführende Informationen
Orphanet Expert Link
Symptome
Sehr häufig (99-80%)
- Abnormität der Physiologie des Immunsystems (Abnormality of immune system physiology)
- Verminderte zirkulierende Kupferkonzentration (Decreased circulating copper concentration)
Häufig (79-30%)
- Breiter Nasenrücken (Wide nasal bridge)
- Hypotonie (Hypotonia)
- Seizure (Seizure)
- Akne (Acne)
- Kleinwüchsigkeit (Short stature)
- Tiefes Philtrum (Deep philtrum)
Gelegentlich (29-5%)
- Anämie (Anemia)
- Aplasie/Hypoplasie der Fovea (Aplasia/Hypoplasia of the fovea)
- Diaphysäre Verdickung (Diaphyseal thickening)
- Frühe Glatzenbildung (Early balding)