Kardiomyopathie, dilatative familiäre
Eine seltene familiäre Kardiomyopathie, die durch eine Dilatation des linken Ventrikels und eine fortschreitende Beeinträchtigung der systolischen Ventrikelfunktion gekennzeichnet ist, ohne dass anormale Belastungsbedingungen oder eine Erkrankung der Koronararterien vorliegen, die zu einer globalen systolischen Beeinträchtigung führen. Die Krankheit kann zu Herzversagen oder Herzrhythmusstörungen führen. Die Krankheit ist isoliert, wenn keine weiteren atypischen kardialen oder extrakardialen Manifestationen vorhanden sind.
Art der Erkrankung
Krankheit
Vererbungsart
Autosomal-dominant
Manifestationsalter
Alle Altersgruppen
Weiterführende Informationen
Orphanet Expert Link
Symptome
Sehr häufig (99-80%)
- Dilatative Kardiomyopathie (Dilated cardiomyopathy)
- Linksventrikuläre systolische Dysfunktion (Left ventricular systolic dysfunction)
Häufig (79-30%)
- Ödeme (Edema)
- Orthopnoe (Orthopnea)
- Ermüdung (Fatigue)
- Kongestive Herzinsuffizienz (Congestive heart failure)
- Anstrengungsbedingte Dyspnoe (Exertional dyspnea)
- Herzrhythmusstörungen (Arrhythmia)
Gelegentlich (29-5%)
- Lipoatrophie (Lipoatrophy)
- EMG-Anomalie (EMG abnormality)
- Schallempfindungsschwerhörigkeit (Sensorineural hearing impairment)
- Myopathie (Myopathy)
- Thromboembolischer Schlaganfall (Thromboembolic stroke)