Periorale Myoklonie mit Absencen
Ein seltenes Epilepsiesyndrom, das durch Absence-Anfälle mit perioraler Myoklonie als Hauptanfallstyp gekennzeichnet ist, begleitet von generalisierten tonisch-klonischen Anfällen, die vor oder zusammen mit den Absence-Anfällen auftreten. Das Bewusstsein ist in der Regel beeinträchtigt, wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß. Zu den weiteren klinischen Merkmalen dieses Syndroms zählen Status epilepticus (häufig beobachtet), schlechtes Ansprechen auf Antiepileptika und eine Persistenz der Anfälle bis ins Erwachsenenalter bei normalem neurologischem Status und Intelligenz.
Art der Erkrankung
Krankheit
Vererbungsart
–
Manifestationsalter
Kindesalter
Weiterführende Informationen
Orphanet Expert Link
Symptome
Obligat (100%)
- Bilateraler tonisch-klonischer Anfall (Bilateral tonic-clonic seizure)
- EEG mit Spike-Wave-Komplexen (EEG with spike-wave complexes)
Sehr häufig (99-80%)
- Myoklonien der Augenlider (Eyelid myoclonias)
- Reduziertes Bewusstsein/Verwirrung (Reduced consciousness)
- Verlust der Sprache (Loss of speech)
- Kinn-Myoklonus (Chin myoclonus)
Häufig (79-30%)
- Generalisierter nicht-motorischer Anfall (Absence) (Generalized non-motor (absence) seizure)
- Geistige Behinderung (Intellectual disability)
- Generalisierter myoklonischer Anfall (Generalized myoclonic seizure)
Gelegentlich (29-5%)
- Falls (Falls)