Spastische Paraplegie, autosomal-rezessive, Typ 28
Die autosomal-rezessive spastische Paraplegie Typ 28 ist eine reine Form der hereditären spastischen Paraplegie mit Beginn im Kindes- oder Jugendalter. Sie ist gekennzeichnet durch eine langsam fortschreitende, rein krurale spastischen Paraparese, die sich durch eine leichte Schwäche der unteren Gliedmaßen, Gangschwierigkeiten, extensorische Plantarreflexe und Hyperreflexie der unteren Extremitäten manifestiert. Zu den selteneren Manifestationen gehören zerebelläre okulomotorische Störungen mit sakkadischer Augenverfolgung, Pes cavus und Skoliose. Einige Patienten zeigen auch einen Verlust von Nadel- und Vibrationsempfindlichkeit in den Unterschenkeln.
Art der Erkrankung
Krankheit
Vererbungsart
Autosomal-rezessiv
Manifestationsalter
Jugendalter, Kindesalter, Kleinkindalter
Weiterführende Informationen
Orphanet Expert Link
Symptome
Sehr häufig (99-80%)
- Hyperreflexia (Hyperreflexia)
- Babinski-Zeichen (Babinski sign)
Häufig (79-30%)
- Beeinträchtigtes Tastempfinden (Impaired tactile sensation)
- Muskelschwäche der unteren Gliedmaßen (Lower limb muscle weakness)
- Steifigkeit (Rigidity)
- Abgeschalteter Vibrationssinn (Abolished vibration sense)
- Spastischer Gang (Spastic gait)
- Haltungsinstabilität (Postural instability)
- Spastizität der unteren Gliedmaßen (Lower limb spasticity)
- Unsicherer Gang (Unsteady gait)
- Pes cavus (Pes cavus)
- Schmerzunempfindlichkeit (Pain insensitivity)
- Skoliose (Scoliosis)