Alopezie mit Antikörper-Mangel

Auch bekannt als: Ipp-Gelfand-Syndrom

Eine seltene primäre Immundefekterkrankung, die durch die Assoziation von Alopecia areata totalis und Antikörpermangel (angeborene Agammaglobulinämie oder unvollständiges Antikörpermangelsyndrom) gekennzeichnet ist und sich mit wiederkehrenden Infektionen manifestiert. Seit 1976 gibt es in der Literatur keine weiteren Beschreibungen.
Klassifikation & Codes
ICD-10 D80.8 ICD-11 4A01.0Y MONDO 0015082 UMLS C5190867
Art der Erkrankung Krankheit
Vererbungsart Unbekannt
Manifestationsalter Kindesalter, Kleinkindalter
Prävalenz <1 / 1 000 000 (Punktprävalenz, Weltweit)
Weiterführende Informationen Orphanet Expert Link

Symptome

Sehr häufig (99-80%)
  • Schütteres Haar (Sparse hair)
  • Spärliche Körperbehaarung (Sparse body hair)
  • Immundefizienz (Immunodeficiency)
  • Abnorme Morphologie der Wimpern (Abnormal eyelash morphology)
  • Verminderter zirkulierender Antikörperspiegel (Decreased circulating antibody level)
  • Aplasie/Hypoplasie der Augenbraue (Aplasia/Hypoplasia of the eyebrow)
  • Wiederkehrende Infektionen der Atemwege (Recurrent respiratory infections)
Gelegentlich (29-5%)
  • Schallleitungsschwerhörigkeit (Conductive hearing impairment)
  • Abnormität der Sprache oder Lautäußerung (Abnormality of speech or vocalization)
  • Abnormität der Zahnfarbe (Abnormality of dental color)
  • Kleinwüchsigkeit (Short stature)